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Unterbodenschutz auftragen – Profitipps aus erster Hand

Gerade bei älteren Fahrzeugen macht es durchaus Sinn, nicht nur regelmäßig unter der Motorhaube nach dem Rechten zu sehen, sondern sich ebenfalls den Unterboden genauer anzusehen. Die unteren Bereiche des Fahrzeuges sind nämlich allen Witterungsverhältnissen permanent ausgesetzt und sind daher besonders anfällig für Rost. Vernachlässigst Du Radkasten und Unterbau, kann es spätestens bei der nächsten Inspektion zu einer bösen Überraschung kommen und dann wird es meistens richtig teuer. Heute möchte ich Dir ein paar Tipps geben, wie Du den Unterboden Deines Fahrzeugs dauerhaft gegen Feuchtigkeit abdichtest.

Hier gehts zum Unterbodenschutz Test

Unterbodenschutz auftragen –  Die VorbereitungUnterbodenschutz auftragen Tipps

Um alles im Blick zu haben ist eine Hebebühne logischer Weise die erste Wahl, Auffahrböcke tun es aber auch. Jetzt gehst Du Stück für Stück mit Hilfe eines Schraubenziehers den Unterboden ab und prüfst alle Bereiche.

Der Schraubenzieher dient dazu, auch versteckte Rostherde ausfindig machen zu können, die ansonsten unentdeckt bleiben würden. Nun nimmst Du Dir eine Drahtbürste zur Hand und säuberst alle zugänglichen Stellen, die durch Rost befallen sind.

Solltest Du an einige Stellen nicht mit der Bürste oder einem anderen Reinigungswerkzeug herankommen, so sollte die Stelle trotzdem mit einem Unterbodenschutz versiegelt werden. Wichtig ist nur, das alle zu behandelnden Stellen stets trocken sind.

Unterbodenschutz auftragen – Die Produktwahl

Auf dem Markt gibt es viele Produkte, die zuverlässig Nässe und Rost fernhalten und das Material vor Feuchtigkeit schützen. Im Profibereich wird hier oft mit einem Kompressor und einer Luftdruckpistole gearbeitet. Der Vorteil: im Gegensatz zu einer Lösung zum Aufstreichen ist, dass der sprühbare Unterbodenschutz ohne Probleme auch an schwer zugängliche Stellen gelangt, die Du mit Eimer und Pinsel nur schwer oder gar nicht erreichen würdest.

Nun hat nicht jeder einen Kompressor zur Hand, so dass es im Handel auch die praktische Variante der Sprühdose zu erwerben gibt. Ich persönlich nutze hier je nach Verfügbarkeit zwei Produkte, nämlich den Rubber Guard von KENT und das Unterbodenschutz Spray von NIGRIN.

Beide sind in der praktischen Anwendung ähnlich und haften am besten auf Bereichen, die von Rost, Öl und Schmutz im Vorfeld gereinigt wurden. Generell empfiehlt es sich bei solchen Arbeitsschritten eine Schutzkleidung, Brille und Maske zu tragen, da es nicht gesund ist das Ganze einzuatmen oder Schwerkraft bedingt auf die Haut zu bekommen.

Unterbodenschutz auftragen – Durchführung

Nimm am besten nach erfolgter Vorbereitung die Dose zur Hand und schüttle diese kräftig, bis sich die Kugel im Inneren löst. Jetzt schüttelst Du das Ganze eine Minute lang weiter durch, um die Sprühfähigkeit des Unterbodenschutzes zu gewährleisten.

Aus einem Abstand zwischen 20 bis 30 Zentimetern wird der Unterbodenschutz zirka 30 bis 40 Sekunden mit einer gleichmäßigen Bewegung auf die zu behandelnden Stellen aufgetragen. Hiernach muss die Dose wieder kräftig geschüttelt werden. Fange am besten mit einer dünnen Schicht an allen relevanten Stellen an und arbeite mehrmals eine dünne Schicht auf. Sollte der Sprühkopf der Dose verkleben, so kannst Du die Dose kurz auf dem Kopf halten und den Sprühkopf frei blasen.

Hast Du eine ausreichende Schicht aufgetragen und befindet sich noch genügend Unterbodenschutz in der Dose, so sprühst Du ebenfalls den Sprühkopf auf der Dose für den nächsten Einsatz wieder frei.


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